Sehen und gesehen

2. April 2009

Mobiliar-Versicherung

11.11.Unfall Ueli Gegenschatz:  http://www.silvia-pfenniger.ch/?p=1726

Mobiliar-Versicherung setzt Akzente

Die Mobiliar lud  zu “Akzente 09“ ins Stade de Suisse. Die 330 Gäste genossen die bunte Palette von Information, Unterhaltung und Smalltalk.

„Die Mobiliar und die Elemente“ war das Thema eines Abends voller Überraschungen im Berner Stade de Suisse. Gastgeber Urs Berger, GL-Vorsitzender der Mobiliar, gab mit seiner Rede einen fundierten Auftakt.

„Die Naturkatastrophen häufen sich und die Schäden auch“, betonte er und forderte zu einer präziseren Zuordnung der Verantwortlichkeiten auf. „Die Mobiliar will nicht nur für Schäden aufkommen, sie will auch helfen, Naturkatastrophen zu verhindern”, sagte er zum Engagement seines Unternehmens. Hauptsponsorin Mobiliar liegt der neue Bärenpark ganz besonders am Herzen. Er hoffe, dass die Thuner Massnahmen gegen Überschwemmungen sich nicht negativ auf Bern auswirkten und den Bau der Bären-Parkanlage durch Wasserschäden nicht nochmals erschwerten, sagte Berger.

Kurt Abegglen, Direktor Feuererkfabrik Oberried Gabriela Manser, CEO und VR-Präsidentin der Mineralquelle Gontenbad AG Claude Martin, Präsident von „Natur“ und ex WWF-Präsident und Gastgeber Urs Berger, GL-Vorsitzender der Mobiliar Kurt Abegglen, Direktor Feuerwerkfabrik Hans Hamberger (links). Gabriela Manser, CEO und VR-Präsidentin der Mineralquelle Gontenbad AG (mitte). Claude Martin, Präsident von „Natur“ und ex WWF-Präsident und Gastgeber Urs Berger, GL-Vorsitzender der Mobiliar (rechts).

Text und Bilder: Silvia Pfenniger

(Fotos für volle Grösse anklicken!)

Einst staatliche Hilfeleistung für die Mobiliar

Mit einem Blick auf die Firmen-Geschichte zeigte er auf, dass staatliche Hilfeleistung nichts Neues ist. Die Genossenschaft «Schweizerische Mobiliar-Assekuranzkasse» wurde 1825 als Versicherung gegen Brandschaden gegründet. Die Prämien konnten damals auch in Naturalien bezahlt werden, etwa in Form von Gemüse, Eiern, Schinken. Das Unternehmen florierte, doch 1861 hat der Brand von Glarus die Mobiliar an den Rand des Ruins gebracht. „Als einzige Versicherungsgesellschaft zahlte sie die – für die damalige Zeit -  astronomische Summe von einer Million Franken an Schadenzahlungen. Ein Viertel der ganzen Fahrhabe Verluste! In der Folge musste die Mobiliar beim Kanton Bern ein Darlehen von 300’000 Franken aufnehmen. Doch langfristig schmälerte dies die Zukunft der Mobiliarversicherungen nicht. Kurz darauf wurden die Helvetia (1862) und die Basler (1863) gegründet, etwas später die Zürich (1872) und die Winterthur (1875). 1865 schloss die Mobiliar den ersten Rückversicherungsvertrag mit der 1863 gegründeten Schweizer Rück ab.

Stille, laute und leise Wasser von Gabriela Manser

Einen „lieblichen Aspekt“ vom Wasser hob Gabriela Manser, CEO und VR-Präsidentin der Mineralquelle Gontenbad AG, hervor. Die tüchtige und charmante Appenzeller Unternehmerin und Chefin des kleinsten Schweizer Mineralwasserunternehmens präsidiert neu auch den Verband Schweizerischer Mineralquellen und Soft-Drink-Produzenten (SMS).

Gabriela Manser, CEO und VR-Präsidentin der Mineralquelle Gontenbad AG Moderator Peter Marthaler und Gabriela Manser, Präsidentin Verband Schweizerischer Mineralquellen und Soft-Drink-Produzenten (SMS) Gabriela Manser, CEO/VR-Präsidentin der Mineralquelle Gontenbad AG Gabriela Manser, CEO und VR-Präsidentin der Mineralquelle Gontenbad AG

Herausgefordert von Moderator Peter Marthaler unterstrich sie die Unterschiede zwischen stillem, lautem und leisem Wasser und empfahl Kohlensäurehaltiges vor dem Essen zu trinken, „da es die Verdauung anregt“.  120 Liter sprudeln pro Minute aus der Gontenbad Mineralquelle, „wenn voll aufgedreht ist“. „Aber wir nehmen nur soviel wie wir brauchen, denn im Berg ist das Wasser am besten aufgehoben“, schränkte Gabriela Manser ein. Den Namen ihres Erfolgsgetränks Flauder hat sie aus dem Appenzellerdialekt geborgt, wo Flik-Flauder Schmetterling bedeutet.

Weltklasse-Basejumper Ueli Gegenschatz, „der mit dem Berg spielt“.

Urs Berger, GL-Vorsitzender der Mobiliar und Weltklasse-Basejumper Ueli Gegenschatz Moderator Peter Marthaler und  Weltklasse-Basejumper Ueli GegenschatzUrs Berger, GL-Vorsitzender der Mobiliar und Weltklasse-Basejumper Ueli Gegenschatz (links). Moderator Peter Marthaler und  Weltklasse-Basejumper Ueli Gegenschatz (rechts).

Wie ein Schmetterling bewegt sich Ueli Gegenschatz in der Luft. „Scho s luege esch a Stress“, kommentierte Peter Marthaler den faszinierenden Film über den „Flügelmann“ im Wingsuit. Des Weltklassebasejumpers, der nota bene als Versicherungs- und Vorsorgeberater für die Mobiliar arbeitet.  Der „Sputnik“ oder „Vogelmann“ wie Ueli Gegenschatz oft bezeichnet wird, schilderte seine faszinierenden Erfahrungen.  Wie er über Jahrzehnte immer neue Herausforderungen meisterte und „immer wieder ein neues Fenster aufging“. Selbst wenn er mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit von 440 Kilometer durch die Luft fliege, könne er dies heute geniessen, sagte der Basejumper. Trotz seiner 38 Jahre strebt er noch einen Weltrekord an:  „Den weitesten Flug von einem Berg.“ Nein, damit wolle er nicht den Berg bezwingen, erwiderte er. „Sondern mit dem Berg spielen“.

Der deutsche Bundesminister Töpfer kam nicht.

Die Ankündigung, dass der deutsche Bundesminister für Umwelt, Prof. Dr. Klaus Töpfer, seinen vor Monaten vereinbarten Auftritt als Referent vor ein paar Tagen abgesagt habe, nahmen die über 300 Gäste gelassen. Dass er dies – wie Peter Marthaler vielsagend erzählte – ohne grosse Begründung tat, löste im Saal grosse Erheiterung aus und wurde selbstverständlich mit dem eidgenössischen Feindbild von Finanzminister Steinbrück in Verbindung gebracht.

Claude Martin: „Klimawandel ist noch gavierender als bisher angenommen.“

Claude Martin, Präsident von „Natur“ und ex WWF-Präsident und Barbara Rigassi, Vizepräsidentin und Partnerin Brugger und Partner AG Claude Martin, Präsident von „Natur“ und ex WWF-Präsident Claude Martin, Präsident von „Natur“ und ex WWF-Präsident und Barbara Rigassi, Vizepräsidentin und Partnerin Brugger und Partner AGClaude Martin, Präsident von „Natur“ und ex WWF-Präsident und Barbara Rigassi, Vizepräsidentin und Partnerin Brugger und Partner AG.

Als Ersatz für Minister Töpfer sprang kurzfristig Claude Martin, Präsident von „Natur“ und ex WWF-Präsident ein. Er warnte vor dem Klimawandel, der noch schneller sei, als man bis anhin gemeint habe. Mit einem drohenden Meerwasseranstieg von sieben Metern sei ein grosser Teil von Bangladesch unter Wasser und „auch New York können wir vergessen“, sagte Martin. Lobend erwähnte er Massnahmen der Wirtschaft, die teilweise schneller reagiere als die Politiker. Von den USA erwartet Martin trotz Obama nicht, „dass sie von einem Tag zum Anderen (Umwelt-) Engel werden“.  Bei den Zahlen von China werde meist vergessen, dass die chinesische Bevölkerung viermal so gross sei wie die der USA, relativierte der Umweltspezialist.

Selbst gebasteltes Feuerwerk aus Oberried

Kurt Abegglen, Direktor Feuererkfabrik Hans Hamberger Oberried Basteln eine Rakete: Gesprächsleiter Peter Marthaler, Kurt Abegglen, Direktor Feuererkfabrik Oberried und Michaela Hamberger, Feuerwehrinstruktorin. Michaela Hamberger, Feuerwehrinstruktorin, lic.iur. Fürsprecher

Feuer zündete Kurt Abegglen, Direktor der Feuerwerkfabrik Hans Hamberger, Oberried.  Er bastelte mit Feuerwehrinstruktorin Michaela C. Hamberger, lic. iur. Fürsprecher, auf der Bühne eine Rakete.

Kurt Abegglen, Direktor Feuerwerkfabrik Hans Hamberger freut sich über sein zündendes  Werk

Zündender Smalltalk

Ganz in ihrem Element genossen die Gäste anschliessend den Apero riche in der Champions Lounge. Roland von Büren war bester Laune. Als Präsident der Valiant Bank “mit ausgezeichnetem Resultat in einem schwierigen Umfeld” hat er auch als Bankier keinen Grund traurig zu sein.

Die beiden Grossväter Ueli Augsburger  Grossvater Ueli Augsburger und Bruno Marazzi  Unternehmer Bruno Marazzi, stolzer Grossvater von Julie. tauschten News von ihrer gemeinsamen Enkelin, der zehn Monate alten Julie aus, der Tochter von Flavio Marazzi. Ueli Augsburger schwärmte schmunzelnd von Bruno Marazzis Grossvater-Talent.

Beat Schori, Grossrat, Käthi Bangerter, Bangerter Holding und alt Nationalrätin, Barbara Hayoz, Finanzdirektorin Stadt Bern, und Guy Emmenegger, Hodler und Emmenegger. Martin Heiniger, Chef Liegenschaften Von Graffenried AG, und Daniel Hinz, Leiter Marketing Stade de Suisse AG Urs Schweizer, Tamedia-Unternehmensleitung, UntUrs Schweizer, Tamedia-Unternehmensleitung, Unternehmer Bruno Marazzi, Bruno Marazzi Immobilien und Peter Widmer.Beat Schori, Grossrat Barbara Hayoz, Finanzdirektorin Stadt Bern, und Guy Emmenegger, Hodler und Emmenegger (links). Martin Heiniger, Chef Liegenschaften Von Graffenried AG, und Daniel Hinz, Leiter Marketing Stade de Suisse AG (mitte). Urs Schweizer, Tamedia-Unternehmensleitung, Unternehmer Bruno Marazzi, Bruno Marazzi Immobilien und Peter Widmer (rechts).

Präsidenten: Walter Born, SCB und Roland von Büren, Valiant Thomas Binggeli, Thömus Veloshop AG und André Lüthi, Chef Globetrotter André Lüthi, Chef Globetrotter Travel, und Peter Marthaler, Direktion Mobiliar.Die Präsidenten: Walter Born, SCB und Roland von Büren, Valiant (links). Thomas Binggeli, Thömus Veloshop AG und André Lüthi, Chef Globetrotter Travel (mitte). André Lüthi und Peter Marthaler, Direktion Mobiliar (rechts).

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