Sehen und gesehen

8. September 2009

„Bilanz“-Trompetengold

Da Tamedia-Chef Pietro Supino von der aktuellen Bilanz dümmlich mit „Pietro Paolo I.“ betitelt wird, war ich als Leserin vorgewarnt. Aber vielleicht ist der Text lesbar, dachte ich.

Der Start ist fein: „Wenn der Coninx-Clan zum sogenannten «Familienpool-Dîner» schreitet, ist das ein feiner Anlass: Hotel Savoy, Spiegelsaal, feine Bratschenklänge.“ Doch „am 12. Mai 2009“ sei etwas anders, schreibt Stefan Barmettler, „Bilanz-Redaktor“ und Stellvertreter von Chefredaktor Dirk Schütz.

„Kein Streicherensemble weit und breit, dafür eine Mariachi-Kapelle mit schmetternden Trompeten“, palavert der Autor weiter und meint: „ Zumindest einem wurde bei der Schnulze («Liebe, ich will zurück in deine Arme») ganz warm ums Herz: Pierre Lamunière, dem Edipresse-Verleger aus Lausanne, der ebenfalls zum Dîner geladen war.“

Speziell für ihn habe sich der Gastgeber des Abends, Pietro Supino, die musikalische Überraschung ausgedacht, lässt Barmettler die „Bilanz“-Leserinnen und –Leser wissen. Und, dass “die Mariachi-Gruppe beherzt ins Trompetengold bliess“.

Ohne Violinen und Gitarren, wundere ich mich. Aber wenn von der „Bilanz“ Blech vergoldet wird, ist dies wohl bloss noch ein Detail.

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