Nestlé Chef Peter Brabeck reagierte meisterhaft
Text und Bilder Silvia Pfenniger
27. April 2007 – Einen Zug zum Feuer kündigten ein paar aufmüpfige Geister – orchestriert von beflissenen Medien – für die 140. Nestlé-Generalversammlung in Lausanne an. Doch Nestlé-Chef Peter Brabeck-Letmathe reagierte auf Kritik und persönliche Attacken meister- und beispielhaft.
Jeder, der es wünschte, durfte sich auf dem Podium präsentieren, auch wenn Fragen in schier endlose Statements ausuferten. Peter Brabeck hörte einfach zu, während die Opponenten auf dem Podium in die eigene Falle tappten. Die meisten redeten selbstgefällig und länger, als es die rund 2000 Aktionäre im Beaulieu-Saal für zumutbar befanden. Etliche Redner brachten die Aktionäre mit lautem und sich über den ganzen Saal ausbreitenden Buhen und Pfeifen zum Verstummen.
Peter Brabeck wurde – trotz düstersten medialen Prognosen – mit über 95 Prozent der Stimmen und Applaus – als Präsident wiedergewählt. Mit seinen 265 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat der Nestlé-Chef einen Umsatz von 98 Milliarden und einen Reingewinn von 9,2 Milliarden Franken erzielt: «Mit 48 Millionen Tonnen Produkten, welche die Basis unseres Geschäfts bilden.»
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Wie fies Schütz auf Peter Brabeck schoss (Klick!)
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Frits van Dijke, Nestlé Executive Vice President Zone Director for Asia, Oceania, Africa and Middle East (links). Nestlé-Chef Peter Brabeck mit Ehefrau Bernadette Brabeck, Unternehmerin an der Nestlé-GV 07 (rechts). Mathilde und Helmut Maucher, Nestlé-Ehrenpräsident, mit Unternehmerin Carolina Müller-Möhl, Nestlé-Verwaltungsrätin (unten).
